Eine Krankheitsvita kann sehr Hilfreich sein.

Im November 2017 wurde ich zu einem amtlichen Gutachten eingeladen. Auf diesen Termin wollte ich mich ganz besonders gut vorbereiten. In dieser Situation war ich froh, dass ich meine Krankheitsvita schon geschrieben hatte und sie nur noch aktualisieren musste.

Angefangen habe ich damit bei meinem ersten Antrag auf eine Erwerbsminderungsrente, hilfreich ist sie aber auch, wenn man einen Antrag auf Schwerbehinderung beim Versorgungsamt stellt oder auch für Fragebögen vor einem Therapiebeginn.

Krankheits – Vita“

  • im Alter von drei Jahren: nervöses Herzleiden diagnostiziert vom Hausarzt

  • Schmerzen in den Beinen im Kindergartenalter und Grundschule, vom Hausarzt als „Wachstumscherzen“ bezeichnet.

  • Im Alter von sieben Jahren: nervöses Magenleiden

  • Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule aufgrund der Schmerzen

  • 1980 erster Besuch beim Arzt, starke Verschlimmerung innerhalb der vorangegangen Jahre, Sportsalbe gegen die Schmerzen

  • 1987 Umzug nach Berlin; Tätigkeit als Erzieherin

  • 1987 in Berlin Bestrahlungen der Knie; keine Diagnose (beim Orthopäden)

  • 1987 – 1992 mehrere Ärzte aufgesucht; Behandlungsmethoden: Akupunktur und Psysiotherapie; Fango und Massagen; keine Diagnose

  • 1992 – 2000 Behandlung durch meine Hausärztin ; inzwischen Starke Schmerzen in Knien,Beinen und Schulter – Nacken; die Behandlung war überwiegend anthroposophisch mit homöopathischen Mitteln, Wickeln und Auflagen und mit rhythmischer Massage

  • 1993 Verdacht auf Borreliose; Behandlung mit Antibiotika; kein Erfolg und immer noch keine Diagnose

  • Zahnsanierung; Entfernung von Amalgam und sogenannte Ausleitung der Gifte; kein Einfluss auf meine Schmerzen

  • 1996 vierwöchiger stationärer Aufenthalt im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe (Verdacht auf Fibromyalgie wurde mir nicht mit geteilt, habe ich erst Jahre später gelesen, als ich mir Zugang zum Entlassungsbericht verschaffen konnte)

  • 1996 – 2000 Psychotherapie im Schmerzzentrum Steglitz (Verhaltenstherapie)

  • 2000 Diagnose Fibromyalgie (Rheumatologe); Behandlung mit Amitriptylin; erste spürbare Verbesserung, weniger Schlafstörung

  • 2000 Teilnahme an einer Patientenschulung im Imanuel Krankenhaus Wannsee

  • 2000 – 2009 Mitglied in der Rheuma Liga Berlin, Teilnahme an Selbsthilfegruppen, Kurse für Autogenes Training; keinErfolg

  • 2000 – 2007 in Behandlung Anthroposophischer Arzt/Allgemeinmedizin, Neurologie und Psychiatrie) hauptsächlich anthroposophische Medizin; zusätzliche Behandlung durch klassische Homöopathie bei einer Heilpraktikerin

  • 2003 Teilnahme an einer Reuhmagruppe bei „Weg zur Mitte“ in Zehlendorf (Kurs über drei Monate; Thema: Entsäuerung, Ernährunsumstellung, Achtsamkeit, Yoga)

  • 2004 sechswöchiger stationärer Aufenthalt in der Klinik Lahnhöhe (Klinik für psychosomatische Schmerzen, Therapieschwerpunkt: Ernährung, Familienaufstellung, Traumatherapie)

  • 2004 – 2007 Psychotherapie (Therapieschwerpunkt: analytische Gesprächstherapie, Traumatherapie, Arbeit mit dem „Inneren Kind“)

  • 2000 – 2007 regelmäßig Heileurythmie (anthroposophisch) und Physiotherapie

  • 2007 LAGeSo Bescheid GdB 30

  • 2007 stationärer Aufenthalt im Schlaflabor/ Diagnose Resstless – Legs – Syndrom (medikamentöse Behandlung, Schlafstörungen vermindert)

  • 2009 LAGeSo Bescheid GdB 40

  • 2010 ambulante Rehabilitation im Rehazentrum Gartenstraße, anschließend Rehasport

  • 2013 wegen einschlafender Hände beim Neurologen/ Diagnose beginnendes Karpaltunnelsyndrom

  • 2013 LAGeSo Bescheid GdB 50

  • 2014 stationäre Rehabilitation in der Klinik Bad Kraichgau (Therapieschwerpunkt: Behandlung mit Tilidin, Bewegungstherapie)

  • seit 2010 in Behandlung bei  Schmerzcetrum Berlin 

  • seit 2014 Physiotherapie bei Frau Steebrede (Therapieschwerpunkt: Cmd – Syndrom nach der Methode c.k.a.f.t.)

  • seit 2014 Psychotherapie (Therapieschwerpunkt: Schematherapie)

  • 2015 Teilnahme an einem Gesundheitsprogramm in der Tagesklinik vom Immanuel Krankenhaus Wannsee Abteilung Naturheilverfahren (Therapieschwerpunkt: Ordungstherapie)

  • 2015 Ernährungsberatung / Behandlung Reizdarm

  • 2017 Kältekammer im Imanuel Krankenhaus

  • seit 2018 Psychotherapie/ Gruppentherapie

  • April 2018 Diagnose Fersensporn

  • seit 04. April Physiotherapie und Ultraschall wegen Fersensporn im linken Fuß /Praxis Physalis